Projekte/Events

Der neue hängende Garten von Babylon

Konzept und Realisation: Christine Saalfeld, Werner Neuhaus und Brigitta Ryter

Nach den Berichten griechischer Autoren waren die hängenden Gärten von Babylon eine aufwendige Gartenanlage am Euphrat (im Zweistromland, im heutigen Irak gelegen).  Seit Jahrtausenden haben sie die Phantasie der Menschen beflügelt und entsprechende Interpretationen geliefert. Der Garten ist in der Kunst oft Allegorie für das Paradies, für die Gefilde der Seligen – die Wohnung der Seelen. Er ist Symbol für die Lebensentfaltung und in vielen Religionen Teil der Urzeitmythen. 

Der Garten gilt als Symbol für die Verbindung zwischen Menschen und der Natur.

Das Motiv der „hängenden Gartens von Babylon“ hat die Initiatoren des Gartens inspiriert zur Entwicklung eines künstlerischen Gartenprojektes, dem „neuen“ Garten von Babylon. Der Garten wird auf dem Hof Wanner [433] realisiert und kombiniert künstlerische Aspekte und die Entwicklung eines hängenden Gartens, der sich besonders auf den Erhalt von seltenen Nutzpflanzen richtet.

Zeichnung: Christine saalfeld

Die Basis stellen bedrohte Sorten aus der Schweiz, daneben bedrohte Sorten, die eine Schnittstelle zu anderen Kulturen bieten. Wie zum Beispiel dem Maulbaum oder indigener Kartoffelsorten.

Neben der pragmatischen Arbeit des Anlegens eines Gartens, liegt der Fokus auf der Produktion von Situationen und temporären sozialen Räumen. Mit dieser Verschiebung erhält die zwischenmenschliche Interaktion notwendigerweise einen zentralen Stellenwert und dem Fokus auf Kommunikation und Austausch.

  1. Die aktuelle Situation
Wanner [433], Werner Neuhaus
Wanner [433], Werner Neuhaus
Wanner [433], Werner Neuhaus
Wanner [433], Werner Neuhaus
Wanner [433], Werner Neuhaus